Fanny Kranz
lehrauftrag uni landau:
praxisfeld kunstvermittlung
Das Museum als außerschulischer Lernort: Praxisfeld Kunstvermittlung
(Primarstufenbezogene Didaktik der Bildenden Kunst)

Das Feld der Kunstvermittlung hat sich in den letzten Jahren zunehmend von der traditionellen, vorrangig schul- und museumsbezogenen Kunstpädagogik der 1970er Jahre abgegrenzt und als eigenständige Disziplin etabliert. Neben den klassischen Kernaufgaben, wie der Konzeption und Realisierung unterschiedlicher direkter oder medialer Vermittlungsformate, gewinnt vor allen Dingen die Zusammenarbeit mit den Kuratoren bereits bei der Ausstellungsplanung zunehmend an Bedeutung.

Dabei geht die Emanzipation des noch jungen Praxisfeldes auch mit einer Reflexion der Aufgaben und Ziele dieses Fachs einher: An welches Publikum richten sich die Angebote der Kunstvermittlung? Mit welchen Mitteln? Zu welchem Zweck? Im Diskurs über Kunstvermittlung ist somit stets auch die Frage nach der gesellschaftlichen Funktion von Kunst und ihren Institutionen impliziert – Kunstvermittlung begreift sich als Instanz, welche Fragen von Wissen und Macht in Bezug auf Kunst möglichst unabhängig von kurrikularen oder sonstigen institutionellen Vorgaben neu auszuhandeln sucht.

Am Beispiel der Bildungsangebote des ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe möchten wir gemeinsam mit den Studierenden die Möglichkeiten und Grenzen dieses Anspruchs vor dem Hintergrund berufspraktischer Wirklichkeiten der Kunstvermittlung einer kritischen Prüfung unterziehen.
Projektpartner:
UNI Koblenz-Landau, Institut für Kunstwissenschaft und Kunstdidaktik

Konzeption:
Philipp Sack und Fanny Kranz

Projektdauer:
Sommersemester 2012
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